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Die Chronik des Vereins lässt sich am Besten durch die vielen Presseberichte dokumentieren. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Arbeit des Fördervereins Palliativ Pro von so großem öffentlichen Interesse ist.

1000 Eurospende an PallilativPro durch die Lang-Gönser "Fingerfertigen" - Aufträge zum Strümpfestricken werden gerne entgegengenommen

LieselPuhl PalliativPro Die Fingerfertigen

Liesel Puhl: "Wir wissen, dass die Spenden in voller Höhe bei den kranken Menschen ankommen."

Liesel Puhl ist eine Frau mit großem Herzen, Tatkraft und Energie. Und sie ist eine Kämpferin! Kaum hat sie sich nach langer, schwerer Krankheit wieder ins Leben zurückgekämpft, denkt die Frontfrau um die Langgönser "Fingerfertigen" schon wieder daran, Gutes für andere zu tun. Sie und ihre langjährigen Mitstreiterinnen wollen Menschen helfen, die schwerst- und unheilbar erkrankt sind.

Die "Fingerfertigen" sind eine Gruppe engagierter Frauen des Gesangvereins Germania Lang-Göns. Den Erlös ihrer Arbeiten spendeten die fleißigen Frauen deshalb bereits in den vergangenen Jahren an den Gießener Förderverein PalliativPro e.V., der sich auf die Fahnen geschrieben hat, unheilbar erkrankten Menschen ein Sterben in Würde und in möglichst gewohnter Umgebung zu ermöglichen.

Der stattliche Betrag von 1000 Euro ist 2019 aus dem Verkauf von Handarbeiten zusammengekommen. Wegen der Corona-Krise verzichteten die Damen auf eine offizielle Spendenübergabe, möchten sich aber auf diesem Weg bei ihren treuen "Kunden" bedanken, welche die großzügigen Spendenbeträge erst ermöglichen, freut sich Liesel Puhl und weist darauf hin,dass sie jederzeit Aufträge zum Strümpfestricken gerne entgegennehmen. "Jedes Paar ist ein Unikat", unterstreicht sie. Die Palette reiche von Unifarben bis kunterbunt. "Gerne erfüllen wir individuelle Wünsche".

Wer die wärmdenden Socken in Auftrag geben möchte, kann über Liesel Puhl, Tel.: 06403/4113, Kontakt aufnehmen.

Die "Fingerfertigen" freuen sich schon jetzt auf zahreiche interessierte Käufer. "Wir wissen, dass die Spenden in voller Höhe bei den kranken Menschen ankommen". Durch die Unterstützung der heimischen SAPV-Teams für Erwachsene und für Kinder u.a. mit aktuell vierzehn Fahrzeugen ermöglicht der Verein den Teams größtmögliche Flexibilität, damit die Patienten rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche erreicht werden können.

Den Patienten soll so eine möglichst hohe Lebenszufriedenheit, Lebensqualität und Selbstständigkeit erhalten werden, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist. Auf den Palliativ-Stationen in Gießen und in Bad Nauheim beschäftigt PalliativPro darüber hinaus Honorarkräfte wie beispielsweise Psychoonkologen, Ergo- und Musiktherapeuten die für die Patienten und deren Angehörige da sind. Er finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

"Uns ist es wichtig", so Puhl, "die wertvolle Arbeit von PalliativPro um Prof. Dr. Ulf Sibelius zu unterstützen", unterstreicht sie und freut sich, dass bereits Socken aus der gesamten Region geordert wurden. "Langweilig wird es uns also nicht", lacht Liesel Puhl, die sich glücklicherweise sichtlich von ihrer schweren Zeit erholt hat.

 

Text und Bild: Barbara Fandré

(Erschienen 30. März 2020 in der Gießener Zeitung)

2020-01-30: Frauenhilfe Eberstadt spendet an PalliativPro

Frauenhilfe Spende 2 PalliativPro

Frauenhilfe Spende 1 PalliativPro

Dr. Hans Joachim Schaefer (2.v.li.) und Barbara Fandré (Mitte) nehmen die Spende von Pfarrer Manfred Wenzel, Beate Görlach (v.re.) und Anna Maria Bittendorf (li.) entgegen.                    Bilder: H. Jung (hju)

Eberstadt (hju). Eine Spendenbox mit 500 Euro überreichte die evangelische Frauenhilfe Eberstadt an Barbara Fandré und Dr. Hans Joachim Schaefer vom Vorstand des Gießener Fördervereins PalliativPro.

Beate Görlach, Pfarrer Manfred Wenzel und Anna Maria Bittendorf informierten, dass der Betrag aus Spenden von Geburtstagen, Jubiläen und Feiern der Mitglieder stammt.

Bis zu 20 Damen treffen sich von Oktober bis Mai einmal wöchentlich mittwochs im Gemeindesaal. Von Juni bis September finden die Zusammenkünfte nach jeweiliger Einladung statt. Es wird gesungen, erzählt, Geschichten vorgelesen, gebetet und sich über interessante Neuigkeiten unterhalten.

"Wir sind gerne gekommen und danken für die großzügige Spende und die herzliche Gastfreundschaft. Das Geld kommt zu 100 Prozent und ohne jegliche Abzüge dem Verein und unseren Patienten zugute", informierten Dr. Hans Joachim Schaefer und Barbara Fandré.

"Damit unsere Arbeit in diesem Umfang weitergeführt werden kann, sind wir dauerhaft auf Spenden angewiesen", betonte Dr. Schaefer, der stellv. Vorsitzende des Vereins. "Der Förderverein für Palliativmedizin und -pflege in Mittelhessen wurde 2006 gegründet und finanziert sich ausschließlich aus Spendengeldern und Mitgliedsbeiträgen.

Unterstützt werden in Gießen und Friedberg die stationären und ambulanten Palliativteams. Außerdem Fort- und Weiterbildungskurse der ambulanten Palliativ-Care-Teams in der gleichen Region sowie die Arbeit von Honorarkräften wie beispielsweise Psychoonkologen, Ergo- und Musiktherapeuten von PalliativPro.

Seit November 2014 besteht ein ambulantes Palliativ-Care-Team für Kinder und Jugendliche unter der Leitung von Dr. Holger Hauch, das sich im ganzen Regierungsbezirk Gießen um junge Patienten kümmert und ebenfalls vom Verein unterstützt wird" ergänzte Barbara Fandré.

 

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