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Die Chronik des Vereins lässt sich am Besten durch die vielen Presseberichte dokumentieren. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Arbeit des Fördervereins Palliativ Pro von so großem öffentlichen Interesse ist.

2019-23-01: Spende Ingi Fett an Förderverein PalliativPro

Spende Ingi Fett PalliativPro Barbara Fandre

Ingi Fett überreicht den symbolischen Spendenscheck an den Vizevorsitzenden des Fördervereins,  Dr. Hans-Joachim Schaefer, und Vorstandsmitglied Barbara Fandré. (Foto: Rieger)

Langgöns. Exakt 2.511,92 Euro an Einnahmen erbrachte das jüngste Benefizkonzert von Ingi Fett aus der Reihe "Popdiven und ihre Hits" im vergangenen November. Veranstaltet von und für den Gießener Förderverein PalliativPro im Butzbacher "Solmser Schloss“, begeisterte Ingi Fett, bekannt auch als weiblicher Part der "Drei Stimmen", im ausverkauften Saal. Das Publikum genoss einen „kuscheligen, poppigen Abend“ im historischen Ambiente mit der charmanten Sängerin. Mit Songs von Weltstars wie Barbra Streisand, Madonna, Donna Summer, Cindy Lauper und Adele, von Ingi Fett mit viel Gefühl professionell dargeboten, sorgte die bekannte Künstlerin für einen kräftigen Hauch von internationalem Glamour und erhielt Riesenapplaus.

Sie spendete den Erlös des Konzerts komplett an den Förderverein PalliativPro, den sie auch bei früheren Gelegenheiten schon bedacht hatte. "Wir danken der Künstlerin für den schönen Abend und die Unterstützung, die für uns sehr hilfreich ist. Es ist toll zu sehen, wie viele Menschen in vielfältigster Weise für uns da sind", sagte Dr. Hans-Joachim Schaefer, der Vizevorsitzende des Fördervereins und „gute Seele des Vorstands“, bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks, den er gemeinsam mit Vorstandsmitglied Barbara Fandré in Langgöns entgegennahm.

"Wir werden beispielsweise durch verschiedene Konzerte von Chören und Solisten, aber auch durch den Erlös von Handarbeiten unterstützt. Das ist für uns unheimlich wichtig zur Aufrechterhaltung der Arbeit und um die Anforderungen, die nötig sind, erfüllen zu können", ergänzte Barbara Fandré. Der Förderverein unterstützt in Gießen und Friedberg die stationären und ambulanten Palliativteams auf vielfältige Weise. Er finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

"Die Unterstützung für PalliativPro ist für mich eine Herzensangelegenheit. Mich dafür zu engagieren, ein Sterben in Würde zu ermöglichen, ist für mich einfach wichtig und selbstverständlich", unterstrich Ingi Fett.

(Erschienen im Gießener Anzeiger am 23.01.2019)

2019-18-01: Ehrenbrief für Palliativmediziner Ulf Sibelius

RP Dr Christoph Ullrich ehrt Dr Ulf Sibelius

Dr. Christoph Ullrich (links) übergibt den Ehrenbrief des Landes Hessen an Prof. Dr. Sibelius. Foto: RP Gießen

Für seine Arbeit im Förderverein PalliativPro und sein großes Engagement für Palliativmedizin erhielt der in Grüningen lebende Prof. Dr. Ulf Sibelius den Ehrenbrief des Landes Hessen.

GRÜNINGEN/GIESSEN - Für seine ausdauernde Arbeit im Förderverein PalliativPro und sein großes Engagement für Palliativmedizin erhielt Prof. Dr. Ulf Sibelius den Ehrenbrief des Landes Hessen. Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich überreichte dem Wegbereiter dieser jungen medizinischen Fachrichtung im Regierungspräsidium die Ehrung. "Die Möglichkeiten und der Umfang von Palliativmedizin müssen an Bekanntheit gewinnen. Dafür haben Sie in den vergangenen 15 Jahren Herausragendes geleistet", so Ullrich. Seit 2003 setzt sich Sibelius dafür ein, dass die Palliativmedizin im Raum Gießen stärker berücksichtigt und weiterentwickelt wird. Hierbei leistete er viel Aufbauarbeit. "Der Tod wird oft tabuisiert, jedoch muss sich - früher oder später - jede und jeder mit ihm auseinandersetzen", sagt Sibelius und ist dankbar für die Ehrung des Landes Hessen. "Die Arbeit in der palliativen Versorgung ist eine Herzensangelegenheit für mich. Ich bin sehr dankbar, dass unser Tun anerkannt und wertgeschätzt wird. Es ist wichtig, dass Palliativmedizin mehr Öffentlichkeit erhält".
Erst seit dem Ende der 90er-Jahre ist die palliative Versorgung von Patienten Bestandteil der medizinischen Lehrbücher. Palliative Methoden in das Bewusstsein von niedergelassenen Ärzten und den klinischen Zentren zu bringen, sei jahrelang eine Herausforderung gewesen. Für den Vorstand und die Mitglieder des Fördervereins ist die Ehrung ein Ansporn für die weitere Arbeit: "Jede noch so kleine Spende hilft uns dabei, unseren Patienten ein Stück Lebensqualität auch am Ende ihres Lebensweges zu ermöglichen", sagt Ulf Sibelius. 

(Erschienen im Gießener Anzeiger am 18.01.2019)

2019-11-01: Empfang des Bundespräsidenten: Gießener Palliativmediziner Holger Hauch gewürdigt

Holger Hauch PalliativPro Besuch beim Bundespraesident

Seit vier Jahren leitet Dr. Holger Hauch das Kinder-Palliativ-Team des Universitätsklinikums Gießen. Für sein Engagement wurde er zum Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier eingeladen. Archivfoto: RP Gießen

Holger Hauch PalliativPro Besuch beim Bundespraesident 01

GIESSEN - Seine kleinen Patienten leiden an unheilbaren Herzfehlern, schweren Stoffwechselerkrankungen oder Krebs. Seit vier Jahren leitet der Kinderonkologe Dr. Holger Hauch das Kinder-Palliativ-Team des Universitätsklinikums Gießen, das Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen in Mittelhessen und benachbarten Bundesländern betreut.

Für sein Engagement wurde Hauch nun als einer von bundesweit 70 Bürgern, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben, zum Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ins Schloss Bellevue nach Berlin eingeladen. "Für mich ist es eine große Ehre, beim Neujahrsempfang dabei zu sein", erklärte der Mediziner am Donnerstag nach dem Empfang. "Ich sehe mich aber nur als Stellvertreter für mein Team. In Deutschland gibt es mehr als 30 Kinderpalliativteams. Auch meinen Kolleginnen und Kollegen und allen Beteiligten gebührt diese Wertschätzung."


Unerwartet im Briefkasten
Die Einladung zum Neujahrsempfang landete im Dezember "völlig unerwartet im Briefkasten", wie Hauch erzählt. "Ich habe mich natürlich sehr gefreut." Von der Würdigung erhofft er sich vor allem zwei Dinge: einen höheren Bekanntheitsgrad sowie den Abbau von Vorurteilen. "Wir erleben immer wieder Familien, die so sehr mit der Versorgung ihres kranken Kindes beschäftigt sind, dass sie sich gar nicht vorstellen können, dass es so ein Angebot gibt", sagt der Mediziner. Auf der anderen Seite gebe es viele Menschen, die mit dem Thema gar nichts zu tun haben wollen. Das erlebt auch Hauch immer wieder, wenn er nach seiner Arbeit gefragt wird. "Dann ist die Stimmung natürlich erst einmal dahin", lacht er. "Aber das entspricht nicht der Realität. Die Kinder, die wir betreuen, sind sehr lebendig, sie lachen und spielen wie andere Kinder und haben das gleiche Recht, an einem würdigen Leben teilzuhaben wie jeder andere gesunde Mensch auch."

Ziel des Kinder-Palliativ-Teams ist es deshalb auch, das zu ermöglichen. Die drei Kinderärzte, fünf Kinderkrankenschwestern und der Psychologe, die das Kernteam bilden, kümmern sich deshalb nicht nur um die medizinische Versorgung der betroffenen Kinder und Jugendliche, sondern auch um die Unterstützung der Familien. So schaut das Team, ob alle notwendigen Hilfsmittel beantragt sind, um den Alltag mit dem erkrankten Kind zu erleichtern, und etwa ob es eine Betreuung für die gesunden Geschwister gibt.

Wie wichtig eine solche Begleitung für die Betroffenen und ihre Familien ist, erleben Hauch und sein Team bei ihrer Arbeit jeden Tag. Diese Erfahrungen sind Bestätigung und Motivation zugleich: "Wir versorgen Kinder vom Neugeborenen bis in das junge Erwachsenenalter im häuslichen Umfeld, manchmal über Monate bis Jahre. Wir wollen die Beschwerden der Kinder so lindern, dass jeder Tag bestmöglich gestaltet werden kann." Er sei immer wieder davon beeindruckt, wie sehr Kinder davon profitierten, dass sie zu Hause sein können und ihre Familienangehörigen um sich herum haben. Seit seinem Bestehen hat das Team rund um Hauch über 120 Kinder betreut. Aktuell sind es täglich 13.

Einblick in die Arbeit
Durch die Arbeit des Kinder-Palliativ-Teams konnten rund 85 Prozent der Kinder, die heute nicht mehr leben, zuhause im Kreise ihrer Familien sterben. "Wenn man das Glück wie ich hat, in der Kinderheilkunde arbeiten zu dürfen, kann man bei Geburten anwesend sein und bei Bedarf Starthilfe leisten. Man darf an der Entwicklung normalen Lebens teilnehmen und akut oder chronisch kranke Kinder heilen. Zur umfassenden Versorgung gehört es aber auch, die Patienten nicht im Stich zu lassen, wenn die normalen Konzepte der Medizin nicht mehr zur Genesung führen können", erklärt Hauch seine Motivation.
Einen kleinen Einblick in seine Arbeit konnte Hauch auch am Donnerstag beim Neujahrsempfang in Berlin geben: "Herr Bundespräsident Steinmeier und seine Gattin waren sehr nett und interessiert. Es waren viele gute Gespräche möglich."

(Erschienen im Gießener Anzeiger am 11.01.2019)

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