2017-02-20: „Fingerfertige“ spenden 765 Euro an Förderverein Palliativ Pro
Bei der Spendenübergabe der „Fingerfertigen“ (v. l.): Gertrud Lauber, Irmgard Hock, Liesel Puhl, Ulf Sibelius, Barbara Fandré und Monika Kosch. Foto: Rieger |
Lang-Göns (ikr). Es ist in der Öffentlichkeit still geworden um „Die Fingerfertigen“, der Gruppe von zehn engagierten Frauen des Gesangvereins Germania Lang-Göns, aber die fleißigen Handarbeiterinnen sind nach wie vor aktiv, um den Erlös aus dem Verkauf ihrer Handarbeiten für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Nun überreichten sie eine Spende in Höhe von 765 Euro an Professor Dr. Ulf Sibelius, den 1. Vorsitzenden des Gießener Fördervereins "Palliativ Pro" und an Vorstandsmitglied Barbara Fandré. „Die Palliativbetreuung hat das Ziel, den Patienten eine möglichst hohe Lebenszufriedenheit, Lebensqualität und Selbstständigkeit zu erhalten, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist“, fasste der Vorsitzende die Maxime des Vereins, der 2006 gegründet wurde und sich ausschließlich aus Spendengeldern finanziert, zusammen. Prof. Sibelius und Barbara Fandré dankten den „Fingerfertigen“, die den Förderverein schon in der Vergangenheit mit großzügigen Spenden bereits öfters bedacht hatten.
„Wir haben zwar keinen Stand mehr auf dem Langgönser Weihnachtsmarkt, aber wir treffen uns immer noch alle 14 Tage, um gemeinsam zu handarbeiten. Es ist zwar weniger als früher, aber wir sind immer noch sehr produktiv“, verriet Liesel Puhl, die Sprecherin der Gruppe. In der Blumenstube Rzehak im Kernort Lang-Göns können die Handarbeiten erworben werden, die Damen arbeiten außerdem auch auf Wunsch, Interessenten können sich an Liesel Puhl (Tel.: 06403/4113) oder Monika Kosch wenden.
(Erschienen am 20.02.2017 im Gießener Anzeiger)