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2020-10-28: Die Fingerfertigen spenden

Spende Die Fingerfertigen PalliativPro 2020

Dieser Spendenbetrag allein aus dem Verkauf von selbstgestrickten Socken kann sich sehen lassen: Barbara Fandré (l.) freut sich über die Zuwendung von Liesel Puhl und den “Fingerfertigen”.

Foto: Rieger

Langgöns (ikr). Wie viele Strümpfe es genau waren, die von den „Fingerfertigen“, einer Gruppe handarbeitsbegeisterter Frauen um Liesel Puhl aus Lang-Göns, seit dem Sommer 2019 gestrickt wurden, ist nicht überliefert. In der Öffentlichkeit ist es inzwischen zwar stiller um die fleißigen Damen geworden, weil sie ihren Stand auf dem Langgönser Weihnachtsmarkt schon vor einigen Jahren aufgegeben haben, aber einige Frauen sind nach wie vor sehr aktiv, um den Erlös aus dem Verkauf ihrer Handarbeiten zu spenden. "Immer noch gibt es eine große Nachfrage auf unsere selbstgestrickten Strümpfe", erklärte Liesel Puhl als Sprecherin der Gruppe. Und so  müssen die Damen wieder eine ganze Menge gestrickt haben, denn der Erlös aus dem Verkauf der besonders in der kühleren Jahreshälfte beliebten wollig-wärmenden Fußbekleidung lässt sich sehen: Liesel Puhl überreichte einen symbolischen Scheck in der beachtlichen Höhe von 1.320 Euro an Barbara Fandré, Vorstandsmitglied des Gießener Fördervereins PalliativPro. Wie bereits in den Vorjahren hatten die Lang-Gönserinnen diesen Verein bedacht. Er hat sich das Ziel gesetzt, den Patienten eine möglichst hohe Lebenszufriedenheit, Lebensqualität und Selbstständigkeit zu erhalten, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist. PalliativPro finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

Barbara Fandré freute sich sehr über die Zuwendung: "Dieses sozial-karitative Engagement kann man eigentlich nicht genug würdigen. Ich habe großen Respekt und ich bin sehr dankbar, dass die ‚Fingerfertigen‘ um Liesel Puhl uns als Förderverein bereits seit Jahren mit derart großen Summen unterstützen!“ Ihr ausdrücklicher Dank galt auch den Käufern der Handarbeiten. Es habe sich ja herumgesprochen, dass die Einnahmen regelmäßig an PalliativPro fließen: „Die Menschen wissen, dass ihre Spenden zu einhundert Prozent schwerst- und unheilbar erkrankten Menschen zugutekommen. Die Käufer erhalten nicht nur wunderbare warme, selbstgestrickte Socken - wer beherrscht diese Handarbeit heute schon noch? - sie unterstützen darüber hinaus ein humanitäres Ziel, nämlich Sterbende und ihre Angehörigen in einer sehr schweren und traurigen Zeit nicht alleine zu lassen. Vielen herzlichen Dank an alle, die uns in unserer Arbeit unterstützt haben und noch unterstützen werden“, betonte Barbara Fandré.

Liesel Puhl wies ausdrücklich darauf hin, dass sie jederzeit Aufträge zum Strümpfestricken gerne entgegennimmt. Die breite Palette der Strickkunst, bei der jedes Paar ein Unikat ist, reicht vom klassischen Design bis zum kunterbunten Fußschmuck.

Wer die wärmenden Socken kaufen bzw. ein individuelles Paar in Auftrag geben möchte, kann über Liesel Puhl, Tel.: 06403/4113, Kontakt aufnehmen. Sie freut sich schon jetzt auf zahlreiche interessierte Käufer.

 

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